Das Problem:
viel Schlamm, wenig Sauerstoff

Der Alterlanger See bekommt keine Luft mehr. Die Ursache hierfür liegt auf dem Grund des Sees: eine bis zu 80 Zentimeter hohe Schlammschicht. Diese besteht aus abgestorbenen Pflanzenteilen und Nährstoffen und hat sich durch Zuflüsse und die jährlichen Hochwasser gebildet.

Die aktuelle Situation:
Der Sauerstoffgehalt im Wasser ist zu gering. Dieser Mangel wird durch die Sauerstoffzehrung des Schlamms hervorgerufen. Die Wasserqualität des Sees ist schlecht. Das bestätigen der Bezirksfischereiverein Erlangen e.V. und das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg.

Der Alterlanger See steht kurz vor dem biologischen Umkippen. Fäulnisvorgänge und die Bildung von Schwefelwasserstoff, Ammoniak und Methan sowie eine mögliche Geruchsbelästigung und das Absterben vieler Lebewesen im See („Fischsterben“) wären die Folge. Der See wäre biologisch tot.